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Tierfreundeforum » Hundebereich im Tierforum » Probleme beim Hund / Krankheiten » Hundekrankheiten » Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Bündel 21.01.2010 19:13
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador britta-vamos 22.01.2010 08:31
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador britta-vamos 22.01.2010 08:41
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Bündel 22.01.2010 09:12
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador britta-vamos 22.01.2010 10:17
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Steffi0159 23.01.2010 19:54
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Bündel 24.01.2010 18:47
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Steffi0159 24.01.2010 19:56
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Beate 25.01.2010 14:37
 RE: Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Bündel 25.01.2010 19:22

Autor
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Bündel
unregistriert
Schaden an der Wirbelsäule unseres Labrador Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Seit einer Woche kann unser Labrador nicht mehr pinkeln und muss mehrmals am Tag den Katheder angelegt bekommen.

Wir sind mit ihm sofort zum Tierarzt. Die Diagnose war niederschmetternd: Er hat wohl einen angeborenen Schaden am Rückgrat, der sich bisher nicht ausgewirkt hat. Vor einigen Tagen hat er mit einem großen Rottweiler gespielt, der ihn wohl hinten besprungen hat. Das muss ihm wehgetan haben, denn er hat kurz gejault, und wir haben die beiden zu spät getrennt. Wir vermuten, dass der Wirbelsäulenschaden dabei noch verschlimmert wurde, so dass nun der Nerv geschädigt ist, der in die Blase führt. Das CT hat gezeigt, dass die Wirbelsäule an einer Stelle ziemlich weit hinten total zersplittert ist, und da ist mit Sicherheit der Nerv eingeklemmt. Nun bekommt er Medikamente, auch schmerzstillende, kann mal pinkeln, aber meistens nicht, und wird drei mal am Tag kathederisiert.

Was das Schlimmste ist: der Arzt hat gesagt, wir sehen jetzt, ob die Medikamente wirken und er wieder Wasser lassen kann, und zwar spätestens bis Dienstag. Wenn bis dahin keine Besserung zu sehen ist, muss er eingeschläfert werden.

Wir sind nun alle total entsetzt. Der Hund ist ansonsten kerngesund, war immer fröhlich und agil, obwohl er schon 11 Jahre alt ist, hatte niemals eine ernste Krankheit.

Hat vielleicht irgend jemand eine Idee, was unserem Hund helfen könnte? Hat jemand eine ähnliche Diagnose bei seinem Hund bekommen? Bitte, wenn jemand Hilfe weiß, sagt uns Bescheid!

Danke!
Bündel
21.01.2010 19:13
britta-vamos
Minni - Pfote

Dabei seit: 15.12.2009
Beiträge: 17

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Hallo Bündel ,
es tut mir leid für deinen Hund.

Unsere Rasse DSH hat dieses Problem mit der Wirbelsäule im QaudaEquina-Bereich öfters. Es gibt Tierärzte, die sich darauf spezialisiert haben. Da werden dann die 2 Wirbel ,wo der Nervenkanal frei liegt , versteift. Kosten ca. 3000,--

Da dein Hund 11 Jahre alt ist, würde ich ihm so eine schwere OP nicht zumuten.

Zuerst würde ich nach einem richtig guten Physioterapeuten suchen , der die eingeklemmten Nerven löst. Dann versuchen den Hund Schmerzfrei zu halten.
Ich würde ihm die starken Schmerzmittel geben, mir fällt der Name nicht ein, die vor denen alle warnen , weil nach 2 Jahren eine Magenschädigung kommt. Ja das würde ich in kauf nehmen.

Liebe Grüße

Britta
22.01.2010 08:31 britta-vamos ist offline E-Mail an britta-vamos senden Beiträge von britta-vamos suchen Nehmen Sie britta-vamos in Ihre Freundesliste auf
britta-vamos
Minni - Pfote

Dabei seit: 15.12.2009
Beiträge: 17

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Nochmal ich ,

hier ist eine info-Seite aus der Schweiz, da hat eine Bekannte von mir eine OP machen lassen :


http://www.kleintiermedizin.ch/hund/cauda/index.html
22.01.2010 08:41 britta-vamos ist offline E-Mail an britta-vamos senden Beiträge von britta-vamos suchen Nehmen Sie britta-vamos in Ihre Freundesliste auf
Bündel
unregistriert
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Vielen herzlichen Dank für deine Antwort!

Dieses Syndrom war mir unbekannt, und scheinbar ist es häufiger anzutreffen ich dachte. Nur leider hat der Arzt in der Tierklinik uns abgeraten, eine OP machen zu lassen, weil Vestus schon 11 Jahre alt ist und ihn das wohl zu sehr belasten würde, wie du auch sagst.

Meinst du denn, bei der Einklemmung eines Nervs kann Physiotherapie helfen?

Bin jetzt am hin und her überlegen, wie es weiter gehen könnte. Muss ich dem Arzt unbedingt glauben? Er kennt den Hund ja nicht so gut wie ich. Vielleicht würde eine OP doch helfen?

Jedenfalls danke!!!

Bündel
22.01.2010 09:12
britta-vamos
Minni - Pfote

Dabei seit: 15.12.2009
Beiträge: 17

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Eine OP vom Fachmann würde der Wirbelsäule sicher helfen.

Aber das Herz deines Hundes ist 11 Jahre alt. Die Gefahr daß er die lange Vollnarkose nicht überlebt ist sehr groß. Die vollständige Heilung bei einem 2 Jährigen dauert bis zu 1 1/2 Jahre.

Es ist deine Entscheidung.
Ich möchte sie Dir nicht abnehmen,denn ich mußte auch schon 2 Hunde gehen lassen.

Wäre Vestus mein Hund , würde ich ihn schmerzfrei halten, solange es geht, und ihn dann in Würde über die Regenbogenbrücke schicken.
22.01.2010 10:17 britta-vamos ist offline E-Mail an britta-vamos senden Beiträge von britta-vamos suchen Nehmen Sie britta-vamos in Ihre Freundesliste auf
Steffi0159 Steffi0159 ist weiblich
Baby -Tatze

Dabei seit: 26.10.2009
Beiträge: 105

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Hallo Bündel,
ich kann mich britta-vamos nur anschließen. Es gibt zwar die möglichkeit einer OP, aber ob man die einem 11Jahre alten Hund noch zumuten muss, ist fraglich. Ich würd ihn auch unter einem starken Schmerzmittel (z.B. Phen-Pred) stellen und mittels Physiotherapie versuchen ihm noch ein bißchen zu helfen.
Wenn du Deinem Tierarzt nicht traust, dann hol dir doch noch eine 2. Meinung von einem anderen Tierarzt. Das kann deinem Hund nicht schaden.

lg, Steffi

__________________
>Wenn du einen verhungernden Hund aufnimmst und dafür sorgst, dass er wohl gedeiht, wird er dich nicht beißen. Dies ist der grundlegende Unterschied zwischen Hunden und Menschen< Mark Twain
23.01.2010 19:54 Steffi0159 ist offline E-Mail an Steffi0159 senden Beiträge von Steffi0159 suchen Nehmen Sie Steffi0159 in Ihre Freundesliste auf
Bündel
unregistriert
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Liebe britta-vamos und liebe Steffi,

Vielen Dank für euer Interesse und eure Ratschläge!

Unser Vesti wurde am Freitag abend um 19.00 Uhr eingeschläfert. Ich kanns noch gar nicht fassen, es ging alles so schnell. Vor zwei Wochen schienen wir noch einen kerngesunden Hund zu haben. Im Garten im Schnee sind noch überall die Spuren seiner Pfoten, ich kann ihn rumlaufen und schnüffeln sehen. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich ihn auf dem Arm hatte als Welpen, als wir ihn von der Züchterin holten. Er ist überall im Haus präsent.

Der Tierarzt hat gesagt, das Medikament hat nicht angeschlagen, und in wenigen Tagen hätte er wohl eine Infektion bekommen, da er die Blase so schlecht entleeren konnte. Er ist ja ständig im Garten rumgelaufen und hat sein Bein gehoben, aber es kam einfach nichts. Und auch das dauernde Kathederisieren hätte Keime in die Blase und letztlich in die Niere eingeschleppt auf die Dauer.

Wir wollten nicht an uns denken, sondern an Vesti. Er hatte ein schönes Leben und sollte nun keine Leidenszeit haben. Darum fiel der Entschluss dann schnell. Wir sind sicher, wir haben ihm einiges erspart dadurch. Aber er fehlt uns einfach so.

Dies wäre auch mein Rat an alle, die einen sehr kranken Hund haben: Gebt euch einen Ruck und trennt euch von eurem Tier aus Liebe zu ihm.

Traurig
Bündel
24.01.2010 18:47
Steffi0159 Steffi0159 ist weiblich
Baby -Tatze

Dabei seit: 26.10.2009
Beiträge: 105

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Hallo Bündel,
das tut mir echt leid. Ich kann nach vollziehen, wie´s dir gehen muss, musste ja letztes Jahr im Juli auch meine Hündin einschläfern lassen (Lungentumor). cat24
Denk einfach daran, das dein Liebling jetzt über die Regenbogenbrücke gegangen ist und er dort keine Schmerzen mehr hat. Und 11 Jahre ist für ein Labrador ein echt schönes Alter gewesen.

lg, Steffi

__________________
>Wenn du einen verhungernden Hund aufnimmst und dafür sorgst, dass er wohl gedeiht, wird er dich nicht beißen. Dies ist der grundlegende Unterschied zwischen Hunden und Menschen< Mark Twain
24.01.2010 19:56 Steffi0159 ist offline E-Mail an Steffi0159 senden Beiträge von Steffi0159 suchen Nehmen Sie Steffi0159 in Ihre Freundesliste auf
Beate
unregistriert
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Hallo Bündel,

das tut mir sehr sehr leid und ich weiss ganz genau, wie Ihr Euch fühlt.

Ich finde es aber schön von Euch, dass Ihr für Vesti entschieden habt... das zeugt von einer ganz grossen Liebe zu ihm.

Gönne ihm seinen Frieden... er lebt jetzt im Regenbogenland ohne Schmerzen, schaut auf Euch und erzählt seinen Kumpels die mit ihm dort sind, was für tolle Menschen er hatte!
25.01.2010 14:37
Bündel
unregistriert
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Vielen Dank für Eure Anteilnahme, das ist lieb!

Bündel
25.01.2010 19:22
Baumstruktur | Brettstruktur
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