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Tierfreundeforum » Hundebereich im Tierforum » Probleme beim Hund / Krankheiten » Hundekrankheiten » IBD (Inflammatory Bowel Disease) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen IBD (Inflammatory Bowel Disease)
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 IBD (Inflammatory Bowel Disease) wolfgangj 28.02.2007 16:46
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) dogfriend 09.06.2010 16:32
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Yukon 11.04.2007 11:37
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) wolfgangj 11.04.2007 18:31
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Yukon 12.04.2007 17:27
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Kirschi70 18.12.2007 11:05
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Hagen 1 27.08.2009 18:50
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Yukon 05.01.2008 11:22
 Ibd Kirschi70 06.01.2008 14:53
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Yukon 08.01.2008 10:01
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Yukon 08.01.2008 11:37
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Mauki 20.06.2008 14:47
 Ibd Lucky 23.06.2008 18:32
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Samson.31 28.06.2008 22:03
 Ibd Lucky 29.06.2008 15:12
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Samson.31 29.06.2008 16:13
 RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) wolfgangj 26.08.2008 23:23
 Ple kumaKK 06.09.2008 14:14
 RE: Ple wolfgangj 07.09.2008 10:36
 Mein Hund hat IBD dalex 30.10.2008 21:54
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Autor
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wolfgangj
unregistriert
traurig2 IBD (Inflammatory Bowel Disease) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bei unserer Nele (ehemaliger Straßenhund aus Istanbul, heute ca. 3 Jahre alt) wurde im Juli 2005 IBD (Inflammatory Bowel Disease) festgestellt. Dies ist eine Autoimmunkrankheit, die sich in ständigen Entzündungen im Magen- und Darmbereich äußert. Diese Diagnose wurde uns nach einer Magen- und Darmspiegelung (Kosten: ca. 850,00 Euronen) in einer Tierklinik mitgeteilt. Dort wurde auch bestimmt, dass Nele nur noch ein bestimmtes Futter, Hill´s i/d, zu sich nehmen darf.
Die laufenden Weiterbehandlungen durch unseren örtlichen Tierarzt (Clont 400, Prednisolon, etc.) gehen auch ganz schön ins Geld; aber uns ist es jeden Cent wert.
Nur langsam scheinen die Beschwerden der Hündin zuzunehmen und die durchgeführte Therapie nicht mehr so recht zu helfen, denn die Krankheitsschübe kommen immer häufiger und äußern sich wie folgt:
• Mal sind sehr laute Magen-/Darmgeräusche zu vernehmen; dagegen setzen wir Buscopan ein
• Der Kot ist dann öfter mit einer Schleimschicht überzogen; wenn er auch noch fest ist, kommt ein Durchfallklecks hinterher, manchmal auch mit Blut versetzt
• Sie nimmt sehr häufig die Gebetsstellung ein, d.h. sie streckt den Körper und will damit eine Schmerzentlastung erreichen
• Sie frisst oft Gras und erbricht anschließend gelb-/grünlichen Schleim, manchmal auch mit Blut versetzt (weist auf akute Entzündung hin)
• Sie beißt auf ihren Pfoten rum und hat heiße Ohren
Im Internet haben wir eine Seite entdeckt, auf der eine Diät empfohlen wird, bei der wir mageres Geflügelfleisch (Hähnchen- oder Putenbrust), Kartoffeln oder Reis sowie Möhren selbst kochen. Nele verspürt nämlich eine fast täglich eine Fressunlust und hat auch bereits wieder einige Kilos abgenommen. Diese Diät nimmt sie aber nur anfänglich recht gut an und die äußeren Krankheitserscheinungen nehmen auch ab.
Seit Dezember 2006 hat unsere Tierärztin die Behandlung umgestellt und Nele bekommt Tylosin gespritzt. Das scheint aber sehr zu brennen und zu jucken, denn sie dreht und wendet sich immer ganz verzweifelt, um an die Einstichstelle zu kommen. Wir helfen dann immer mit kratzender Hand und sie nimmt diese Hilfe auch gern an. Lange hält dieses Jucken und Brennen auch nicht an, aber trotzdem ist Nele den Rest des Tages „durch den Wind“.
So, nach dieser langen Vorrede nun die Frage: Wer hat ebenfalls einen Hund mit dieser Erkrankung und wie wird dieser Hund behandelt? Wie ist der Erfolg dieser Therapie?
Für Antworten, die unserer Nele helfen sind wir sehr, sehr dankbar.
Viele Grüsse, Wolfgang

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von wolfgangj: 28.02.2007 17:23.

28.02.2007 16:46
dogfriend
unregistriert
Daumen hoch! RE: IBD (Inflammatory Bowel Disease) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

halli hallo,

also wir haben super Erfahrungen bei unserem IBD AmericanStaffi mit dem IBDerma von der Firma Lupovet und der Zugabe von Azulfidine nach deren Angaben dort. Schaut doch einfach mal dort bei den Kundenmeinungen, dass auch andere IBD Hunde mit diesem Futter ´nen super Erfolg feststellen.
dogfriend
09.06.2010 16:32
Yukon
unregistriert
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Hallo Wolfgang,

bei meiner DSH Hündin wurde auch IBD erkannt, leider erst vor etwa einer Woche, die Krankheit IBD wird in mehrere Unterbereiche eingeteilt, ich habe keine Biobsie machen lassen. Bei meiner Hündin wurde IBD Protein losing entherophatie durch ein spezielles Verfahren der Blutuntersuchung festgestellt.

Zur Geschichte meiner Hündin:

Sie kam mit ca. 3 Jahren zu uns, hatte immer mal wieder, wie Du es auch schon beschrieben hast Durchfälle, die mein TA dann mit "Durchfallspritze, Buscopan und auch, weil er dann mal meinte, es kiönnten Giardien sein, mit Metrodinazol behandelte.

Die genaue Ursache bekamen wir aber zu dem Zeitpunkt nicht raus, nach den Spritzen ging es dann immer eine lange Zeit gut. Die Durchfälle kamen in bestimmten Abständen aber immer wieder und so ließ ich dann mehrere um genau zu sein 3 Bluttest machen im Abstand von 5 Jahren, die aber außer eine leichte Erhöhung bei den Getreidewerten nichts erkennen ließen. Also ging man dann davon aus, das der Hund eine Getreideallergie hätte und ich verzichtete auf Futter mit Getreide, was auch über den Zeitraum von etwa 4 Monaten ohne Durchfälle gut vertragen wurde.

Das Futter heißt Exclusion ist aus 50% Hirsch und 50 % Kartoffeln. Da dieses Futter aber auch sehr teuer ist, 12 kg 69:99 € und ich die finanziellen Mittel einfach nicht mehr habe, versuchte ich sie dann auf ein Deutsches Futter ohne Getreide umzustellen, Luposan, hergestellt aus Pute,Huhn und Kartoffeln, Sack 20 kg. 49:95 €, dieses Futter vertrug sie dann ganze 3 Tage, bis der Durchfall erneut und jetzt um so schlimmer durchbrach. Ich versuchte dann sofort mit Kartoffelpüree, Metrodinazol und sonst nichts anderem den Durchfall wieder unter Kontrolle zu bringen, alles diesmal ohne Erfolg.

Nach diesem Wochenende (wie immer kam es ja Freitags nachmittag durch) ging ich Montags wieder zum TA, er gab ihr wieder 3 Spritzen und der Durchfall blieb weg. Meine Befürchtungen, das es sich um eine Entzündung im Magen Darmbereich handelt wurden immer belächelt, nein, das wäre keine Entzündung, dann hätte der Hund fieber und das hatte er eindeutig nicht, meiner Hündin ging es immer sehr gut, sie spielte, tobte mit meinem zweiten Hund durch die Felder und fühlte sich anscheinend wohl. Einzige dieser Hydranthenstuhl der mit normalen Mitteln nicht zu bekämpfen war und fürchterliches Abnehmen das sogar schon so weit ging, das ich bei meiner Langstockhündin, Fell mit dicker Unterwolle, jeden Knochen einzelnd zählen konnte.

Selbst diese Tatsache ließ den TA nicht aufhorchen, vor ca. 3 Wochen kam dann erneut ein ganz böser Schub, das trotz, das ich wieder das teure Italienische Futter gekauft hatte und auch nur ausschließlich, jetzt sogar 2 mal am Tag mit erhöhter Gabe fütterte (ich wollte ja das sie wieder zunahm). Sie machte mir die ganze Wohnung voll, selbst im Auto schwamm alles, als ich dann mit meinen beiden nochmals raus wollte. Ich rief den TA dann an und erzählte ihm davon, (auch wieder Samstag`s) er meinte dann am Telefon, dann müssen wir sie erlösen, einen eindeutigen Grund für die Krankheit hatten wir aber bis dahin nicht gefunden.

Da noch etwas Metrodinazol im Haus war, gab ich ihr die letzten Tabletten, nur das der Durchfall wenigstens etwas eingedemmt würde und wir über das WE kämen ohne das erneut die Wohnung oder das Auto dran glauben musste.

Montags fuhr ich dann in einen anderen Ort zu einer Tierärztin von der ich mehrfach nur gutes gehört hatte. Sie untersuchte meinen Hund sehr gründlich, nahm gleich drei Ampullen Blut ab und klärte mich über eine Erbkrankheit auf, die DSH und auch Artverwandte Hunde haben könnten IBD, eine genaue Diagnose wäre aber nur durch eine Biobsie möglich, was ich dann verneinen musste, da meine Hündin schon bei der ersten OP vor 5 Jahren fast gestorben wäre. Sie gab dem Tier dann 2 Spritzen und erklärte mir, das eine wäre Kortison, das andere Antibiotica um alles ausschließen zu können sollte ich dann noch über 3 Tage (Ostern) Kot sammeln und Dienstag nach Ostern wiederkommen.

Karfreitag, kein Witz, ging gegen abend mein Telefon und die TA war dran, es bestand bei meiner Hündin ein lebensbedrohlicher Zustand, die 3. Blutampulle hatte sie auf Protein testen lassen, wegen dem Verdacht der IBD und dies stellte sich dann auch zu 98% als erkannt heraus, der Protein Wert war bedenklich abgesackt und meine Hündin brauchte sofort eine Kortison behandlung. Also holte ich mir noch am Samstag, da sie ja bis dato noch keinen Durchfall bekommen hatte Kortison.

Die Behandlung wird jetzt 8 Tage mit 2 x täglich 2 tablinen Predni 5 mg

und 10 Tage 2 x täglich 1 Tablette Metrodinazol 400 mg fortgesetzt,

die Dosierung wird aber nach 8 Tagen heruntergesetzt zumindest das Kortison, laut TA, darf nicht ganz abgesetzt werden, es kann sein, das zumindest meine Hündin ihr ganzes Leben Predni, also Kortison nehmen muss.

Lebensbedrohlich wird der Zustand, wenn Wasser in den Bauchraum läuft, erst dann, so die TA, wird der Hund auch Anzeichen von Schwäche zeigen, meist ist es dann zu spät um einzugreifen.

Auf das Futter zurück zu kommen, die TA empfahl ein Futter von Royal Canin, Sensitiv Control, glaube ich, allerdings nahm ich es nicht, weil ich ja schon eine Ausschlussdiät mit dem Exclusion füttere.

Das Futter kann eine große Rolle spielen, ich sprach die TA auch darauf an, weil ich meinte, das sie jetzt dann auch wieder das normale Futter, was sie schließlich fast 4 Jahre ganz gut vertragen hatte, fressen könnte. Das verneinte die TA ganz entschieden, es müsse eine Ausschlussdiät weiter gefüttert werden, da Getreide, dazu gehört auch Reis, die Magenwände, die ja durch die Krankheit schon in Mitleidenschaft gezogen sind, reizen würde.

Auch wenn ich Dir jetzt nicht viel neues dazu sagen kann, da Dein Tier ja schon länger die Diagnose hat, solltest Du versuchen das Futter mal vorsichtig zu wechseln, vielleicht bringt das ja jetzt noch einen Erfolg. Auf Kortison also Predni sollte nicht verzichtet werden, zusätlich, das habe ich in Berichten gelesen muss bei Kortisonbehandlungen immer auch Kalzium zugefüttert werden in Form von Bananen oder sonstigem.

Alles Gute für Euch

Yukon

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Yukon: 05.01.2008 11:34.

11.04.2007 11:37
wolfgangj
unregistriert
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Hallo Yukon (Hallo Ingo),

erst einmal vielen Dank für Eure Beiträge. Ich war leider für längere Zeit im Krankenhaus und komme erst heute wieder dazu, mal Ordnung in meine Mails usw zu bringen.

Nele geht es im Augenblick scheinbar wieder recht gut; zumindest hat sie seit jetzt ca. 2 Wochen keinen Durchfall mehr. Ihren letzten Krankheitsschub hatte sie Ende Februar, dann allerdings so heftig, dass sie innerhalb von 2 Tagen 3-mal an den Tropf musste und einiges an Medikamenten darüber zugeführt bekommen hat.

So, Thema Futter: Nele wurde auf Anraten unserer Tierärztin in einer Tierklinik in Bramsche untersucht (sie musste eine Nacht dort bleiben). Dabei wurde zweifelsfrei die IBD-Diagnose gestellt, denn dort wurde nicht nur eine Magenspiegelung, sondern auch eine Darmspiegelung durchgeführt. Als ich die Bilder gesehen habe, .....
Die Ärzte dort haben entschieden, dass Nele nur noch Hills i/d-Futter bekommen darf. Bei Nichteinhaltung sei mit dem Schlimmsten (Magen- und /oder Darmdurchbruch) zu rechnen. Nele mag das Futter aber nicht, also haben wir (mit unserer hiesigen Tierärztin und Nachfrage in der Tierklinik) zwei weitere Futtersorten von Hills, bzw eine von Royal Canin getestet. Ergebnis: Durchfall. Also haben wir uns entschieden, Nele bekommt nur noch das i/d. Da sie aber schon reichlich an Gewicht verloren hatte, haben wir in Abstimmung mit der TA gekochte Putenbrust oder Hähnchenbrust in kleinen Mengen untergemischt. Das ist zwar zuerst weg (wird säuberlich raussortiert), dann nimmt sie aber doch meist noch einiges vom Trockenfutter dazu. An manchen Tagen bleibt nichts übrig, an manchen fast die halbe Portion. Aber wir bleiben konsequent bei dieser Futterart. Auch dieses Futter ist sehr teuer, es ist nur über den TA zu beziehen. Alternative Bezugsquellen im Internet sind auch nicht preiswerter, da noch Porto anfällt.

Giardien hat Nele früher auch gehabt. Dies hat sich u.a. auch in Ablagerungen im Ohr (aber nur links !!!) geäußert. Deshalb auch ihre Behandlungen mit Metrodinazol. Aber das Thema hat sich erledigt, die sind nach der Medikamentierung nicht mehr aufgetreten. Sie aber immer noch häufig heiße Ohren, wobei das linke immer davon betroffen ist.

Kortison erhält Nele nach der Tropfbehandlung (letzte am 23.3.) nicht mehr. Da ich mal mit unserem Hausarzt, der unsere Hunde und Katzen kennt, über Nele und die Diagnose gesprochen hatte, rief er mich eines Tages an und meinte, wir sollten Nele "Salofalk" verabreichen. Dies sei ein Medikament aus der Humanmedizin, dass bei Morbus Krohn Anwendung findet. Unsere TA meine aber, dass Morbus Krohn nicht mit der IBD gleich zu setzen sei. Dies sei doch etwas anders gelagert. Aber wollte sich auf einer Fortbildung in der Schweiz nochmals mit Kollegen austauschen. Dies hat sie wohl auch getan, jedenfalls bekommt Nele seit ca. 3 Wochen ein Medikament aus der Humanmedizin mit dem Wirkstoff "Sulfasalazin". Dieses Medikament wird beim Menschen mit rheumatoider Arthritis eingesetzt. Das mich natürlich sehr verwundert, aber dann habe ich im Internet
http://www.netdoktor/medikamente/100003221.htm
über die Wirkungsweise Informationen gefunden. IBD ist nun mal eine Autoimmunkrankheit und dieser Wirkstoff hilft, dass Nele weniger Schmerzen hat und dass ihr eigenes Immunsystem nicht mehr das körpereigene Gewebe bekämpft. Das scheint bis heute gut zu wirken; sie tobt wieder mit anderen Hunden über Wiesen und Felder, als sei nichts gewesen.

In zwei Wochen entscheidet sich, ob Nele weiterhin diese Tabletten nehmen soll oder nicht. Das Medikament kostet ca. 80 € mit 300 Tabletten á 500 mg Wirkstoff.

Ich werde ganz sporadisch weitere Statusmeldungen über den Krankheitsverlauf von Nele hier einstellen.

Vielen Dank für alle Zusendungen, Euch und den Euren Tieren alles Gute.
Schönen Gruss aus Löningen,
Wolfgang
11.04.2007 18:31
Yukon
unregistriert
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Hallo Wolfgang,

als erstes, falls Du mich mit Ingo meinst, ich bin weiblich ;-).

Mein Vorschlag das Futter vorsichtig zu wechseln geht auf die Tatsache zurück, das ein Getreidehaltiges Futter eher schadet als nutzt.

Reis, alle anderen Getreide ja sogar Pute, Huhn, Rind und Schwein reizen die angegriffenen Magenwände bei IBD laut meiner TA und auch aus eigener Erfahrung, gerade Reis, ja sogar Rundkornreis wurde von meiner Hündin sogar unverdaut im Hydranthenstuhl ausgeschieden.

Das Futter was mir vom TA empfohlen wurde besteht aus einer besonderen Fischart und Süßkartoffeln und war von Royal Canin.

Da ich aber mit Exclusion Hirsch und Kartoffel schon eine "Ausschlussdiät" füttere, brauche ich nicht zu wechseln, was ich im Moment auch nicht machen möchte, da sie grade wieder am zunehmen ist. Bei einem jetzigen Wechsel würde sie vielleicht wieder reagieren und auch meine TA sagte das Hirsch, Lamm, Pferd und Fisch zu den Ausschlussdiäten gehören, die bei IBD gut angenommen würden.

Ich vermisse bei Deinem Posting die genaue Bezeichnung der IBD, die Deine Hündin hat.

Anscheinend handelt es sich um zwei verschiedene Arten der IBD, die nicht miteinander vergleichbar sind.

Bei einigen Arten wird der Hund schlapp, hat Fieber und Durchfall, da sollte dann ein nicht Fetthaltiges Futter als Diät gegeben werden. Du schriebst auch, das Deine Hündin Fressunlust zeigt, das kenne ich gar nicht, meine würde alles in sich reinstopfen wenn sie könnte.

Meine Hündin ist noch nie Fressunlustig gewesen, auch nicht schlapp oder Lurig, durch den Durchfall nahm sie nur innerhalb so kurzer Zeit, trotz Futtergaben von mehr als 450 Gramm, normal wären ca. 300/320 Gramm, ab. Wir füttern auch ein Futter das höhere Proteinwerte hat, da diese ja von der Krankheit praktisch weggesaugt wird.

Es wäre nett, wenn Du mal die genaue Bezeichnung der IBD schreiben würdest, denn einiges ähnelt schon den Symthomen die meine "Püppy" hat, einiges andere aber wieder nicht.

Heiße Ohren zB. sind ein Zeichen von Fieber, Schlappheit so meine TA, wird erst auftreten, wenn Wasser in den Magenraum eindringt oder der Hund mittlerweile durch die Abnahme so geschwächt ist das nichts mehr geht.

Bauchgeräusche sind bei jedem Hund mal zu hören, das wenn irgend etwas gefressen wurde, was nicht vertragen wurde bzw. Blähungen verursacht.

Das Grasfressen ist zB. ein Zeichen, das der Hund überschüssige Magensäure hat, so versuchen sie die Säure auszugleichen, das Ausbrechen des Grases ist ein ganz normaler Vorgang, der immer mit "Galle" gelb, herauskommt. manche Hunde brechen nicht, da kommt das Gras dann über den Kot wieder, auch schon mal mit Schleim.

Das kann aber auch am Futter liegen, sogar extrem. Wobei ab und zu Gras fressen normal ist, sollte es aber in ein Äasen ausarten, würde ich mir auch Sorgen machen.

Mein Vorschlag das Futter doch mal zu wechseln geht auf Deine Aussage im ersten Thread aus, allerdings hatte ich Dir auch geschrieben, das Du dann auf jeden Fall eine "Ausfalldiät" nehmen müsstest. Ich will Hills nicht schlecht machen, aber mir ist nicht bekannt, das Hills auch normales Futter vertreibt, das nur durch Ausschluss von Reizstoffen, also Getreide, Rind oder auch andere Reizstoffe aufgebaut ist. Ich kenne Hills nur als Diätfutter für Nieren, Leber oder Herzkrankheiten, meines Wissens enthällt es alles Getreide aber genau darauf sollte bei IBD verzichtet werden. Und noch einmal, Reis gehört auch zu den Getreidearten
Villeicht mag Deine Hündin auch dieses Futter nicht, kann doch sein das sie deswegen so schlecht frist.

Mein alter TA vertreibt auch Hills, er hat mir aber selbst bei der Futtersuche ohne Getreide das Hills nicht empfohlen.

Ich wünsche Dir und Nele alles Gute,

Yukon
12.04.2007 17:27
Kirschi70
unregistriert
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Hallo Wolfgang !

Auch unser Hund hat IBD und wir probieren und probieren und probieren. Da er nicht mehr der jüngste ist, rennt mir langsam die Zeit davon und ich muss mich jetzt zwischen Cortison oder Antibiotika
entscheiden. Wie ist Euer Hund mit dem Tylosin zurecht gekommen ?
Hattet Ihr auch Metronidazol probiert ? Hat es langfristig Ruhe in den
Bauch gebracht oder nur während der Gabe. Wie war es danach ?

Erstmal herzliche Grüße
Kirsten
18.12.2007 11:05
Hagen 1
unregistriert
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Hallo Wolfgang. Du hast die selben Sorgen wie ich mit MEINEM Hund . Danke für Deine tollen Hinweise , durch DIE ich mich erstmal wiedergefunden habe
27.08.2009 18:50
Yukon
unregistriert
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Hallo Kirschi,

ich bin zwar nicht Wolfgang, der hat sich hier schon lange nicht mehr gemeldet hat, sondern Yukon und ich denke, da meine Hündin am 14.12.07, doch noch einmal ihren Geburtstag feiern durfte, was ich seid Ostern 07 bezweifelt habe und es ihr auch relativ gut geht, behandele ich sie richtig.

Sie bekommt 5 mg Pretni Tablinen (Kortison) jeden Tag und wenn sie einen Schub der IBD hat zusätzlich 250 mg Metronidazol pro Tag und das dann mindestens 5 Tage.

Die Anfangsdosierungen in Kurform, mit Zeiten, hatte ich vorher im Posting geschrieben.

Antibiotoca schädigt die kaputten Magenwände (wie sie bei IBD zu finden sind) noch mehr, also ist Antibiotika das falsche Medikament bei IBD.

Meine Schäferhündin war fast 3 Jahre, als ich sie bekam, erst im vergangenen Jahr, die Hündin war da 6,5 Jahre alt, wollte der Durchfall nicht mehr aufhören und sie nahm ganz extrem ab. Mittlerweile nimmt sie fast 1 Jahr das Kortison und es geht ihr gut, bis auf 2 - 3 Schübe der Krankheit, die ich dann zusätzlich mit Metronidazol (wie oben beschrieben) behandle. Sie ist im Dez. 8 Jahre alt geworden und ich hoffe das sie noch einige gute Jahre bei uns hat.

Wichtig ist zusätzlich das Futter, es darf sich dabei nicht um ein Getreidehaltiges handeln, oben im Thread habe ich geschrieben welches Futter einigermaßen vertragen wird und was ich füttere.

Ich hoffe, das Dein Hund auch noch ein paar gute Jahre hat, würde mich interessieren wie alt Dein Hund ist und was für eine Rasse bzw. Mischling er ist.

Alles Gute für Euch.

Yukon
05.01.2008 11:22
Kirschi70
unregistriert
Ibd Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Yukon,

vielen Dank für die Antwort, auch wenn Du nicht Wolfgang bist !!

<Wichtig ist zusätzlich das Futter, es darf sich dabei nicht um ein <Getreidehaltiges handeln, oben im Thread habe ich geschrieben <welches Futter einigermaßen vertragen wird und was ich füttere.

Och , was meinst Du , was wir schon alles probiert haben !!! Leider ist vermutlich die Darmwand unseres Hundes mittlerweile so geschädigt,
dass er auf fast alles allergisch ist. Wir können nur noch hydrolysiertes
Protein geben, wie bei Hills Z/D-Ultra Allergenfree. Prednisolon hat bei ihm nichts gebracht. Wenn er auf eine Futterkomponente erstmal allgerisch ist, dann helfen die Medikamnete eigentlich gar nicht mehr. Ausser Dexamethason ( auch Cortison ) - das aber auch nur vorrübergehend.

<Ich hoffe, das Dein Hund auch noch ein paar gute Jahre hat, würde <mich interessieren wie alt Dein Hund ist und was für eine Rasse bzw. <Mischling er ist.

Merlin ist jetzt 12 1/2 Jahre und wir haben das Problem erst richtig mit
ca 9 Jahren bemerkt, leider. Er hatte nie richtigen Durchfall , nur immer starkes gerumpel im Bauch. Seid letztem Jahr wissen wir, das er IBD hat, genauer lymphoplasmazelluläre Enteritis mit fribröser Mukosa.
Aber auch sein Magen ist stark in Mitleidenschaft gezogen, wogegen er
Ranitidin bekommt. Auf Medikamente spricht er im allgemeinen nicht so gut an, darum habe ich mit dem Antibiotika immer gezögert, aber nun gehen mir die Futterkomponenten aus. Merlin ist ein Deutschlanghaar/IrishSetter Mix. Laut Allergietest ist er sehr allergisch gegen Weizen., was bei Irish Settern wohl oft vorkommen soll, ich aber auch erst jetzt weiß. Vermutlich bestand das Problem schon sehr viel länger , nur er hat eben mit dem Gerumpel gelebt. Er war immer sehr hektisch und unruhig, was ich heute darauf zurückführe. Hinterher ist man immer schlauer....

Alles Gute auch für Euch.

Kirsten
06.01.2008 14:53
Yukon
unregistriert
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Hallo Kirsten,

schön, das Du geantwortest hast, ja, dass ist ein schönes alter für einen dementsprechend großen Hund.

Bei Püppy hatten wir auch etwa so ein Problem, sie hatte zwar die ersten Tage bei uns auch Durchfall, haben das aber auf die Futterumstellung und den Ortswechsel (sie lebte ja bis dahin noch in ihrer Zucht) geschoben. Nachdem ich den Durchfall damals mehr oder weniger durch Zufall mit Metronidazol weg bekam, hatten wir mehrere Monate Ruhe, klar Magengrummeln und auch Grasausbrechen hatten wir öfter, da haben wir uns aber nichts bei gedacht. Dann kam der nächste Schub in Abstand von ca. 3 Monaten, auch da dachte ich noch es wäre ein Virus oder sie hätte was gefressen was sie nicht vertrug. Damals machte ich mir aber schon Gedanken, weil ich mit normalem Durchfallmittel keinen Erfolg bei ihr hatte, wir nahmen immer "Tannalbin", hat sonst bei jedem Hund von mir geklappt.

Schon zu diesem Zeitpunkt erwähnte ich beim TA, dass ich glaubte, dass die Hündin irgend etwas mit dem Magen hätte, er machte dann auch den ersten Bluttest, der zeigte eine leichte Unverträglichkeit auf Getreide. Bei zwei Hunden, steckt sich bei Virusinfekten meist der zweite auch an, das war aber bei uns nicht der Fall, deswegen kam ich ins grübeln. Ich vergaß zu erwähnen, dass ich auch noch einen fast 13 jährigen Husky Mix habe.

Nach dem wir wussten das sie auf Getreide reagieren könnte, versuchte ich auch eine menge Futtersorten, ob Du es glaubst oder nicht, sie reagierte auf alles, ob mit oder ohne Getreide, ohne Spritzen, mein TA nahm dann auch meistens Antibiotika und Buskopan, ging eine weile nichts.
Dann fand ich vor etwa 2 Jahren, nach mehreren vergeblichen Versuchen ein Futter zu finden was "Püppy" auch vertrug, Exclusion , ein Futter das in Italien hergestellt wird und aus 50% Hirsch und 50% Kartoffeln besteht. Das war das einzige, auf das sie nicht reagierte, also fütterten wir es. Der Durchfall blieb dann eine geraume Zeit weg.

Im vergangen Jahr, etwa um diese Zeit bekam sie wieder Schübe die sich diesmal fast gar nicht unter Kontrolle bringen ließen, die Spritzen vom TA wirkten nur noch etwa 1 Woche dann ging es von vorne los. Mein Waschsauger kam fast jeden zweiten Tag zum Einsatz, ohne den und meine Waschmaschiene wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Püppy wog, bevor diese schlimmen Schübe kamen (von denen wir nicht mal wussten das es IBD Schübe waren) 33 kg, also für einen Schäferhund ihrer Statue gut genährt. Ein Wochenende vor Ostern, Püppy war schon fürchterlich abgemagert kam schon der nächste Schub und ich rief Samstags dann unseren TA, den ich seid 12 Jahren nie gewechselt hatte an, er meinte das wir sie dann jetzt erlösen müssten, sie würde leiden. Bis dahin wussten wir aber nicht mal genau was sie nun eigentlich hat und sie war auch noch quirlig wie eh und je, spielte mit dem alten Rüden und tobte trotz starkem Gewichtsverlust immer noch über die Felder. Aus dem Grund ging ich dann Montags zu einem anderen TA, von dem ich eine Menge gutes gehört hatte.

Hier untersuchte man den Hund sehr gründlich, nahm mehrere Blutwerte ab, Abstriche vom Kot und auch aus den Ohren (Sie hatte auch mit Milben in den Ohren zu kämpfen und juckte sich andauernd), sie bekam erst einmal Antibiotika, Buskopan und ein Langzeitkortison gespritzt, letzteres aus dem einfachen Grund, weil die TA schon aus meinen Erzählungen den Verdacht der IBD hatte, wovon sie da noch nichts sagte. Dann sollte ich nach Ostern eine gesammelte Kotprobe von 3 Tagen nachreichen, damit alles andere ausgeschlossen werden könnte. Püppy wog bei dieser Untersuchung noch ganze 21 kg.

Karfreitag ging bei mir das Telefon und die TA war dran, akute lebensgefahr für Püppy, sie müsse dringend Samstag noch Kortison haben sonst würde sie es über Ostern nicht schaffen. Einer der Bluttest wurde nur auf Protein gemacht und der zeigte das der Wert bei 0 lag, was die Krankheit auch ohne Biobsie des Magens erkennen ließ. Alle anderen Test, Leber, Nieren usw. waren ohne Befund.

Die genaue Bezeichnung der IBD bei Püppy Protein-losing Enterophatie.

Um auf das Futter zurück zu kommen, meine "neue" TA wollte da auch ein Futter von Royal oder Hills empfehlen (logisch, sie verkaufen es ja), nachdem ich ihr dann beim dritten Besuch die Futtertüte von Exclusion mitbrachte und sagte das es ja auch eine Ausschlussdiät ist, sie sich selber davon überzeugen konnte, meinte sie das Futter wäre gut und ich solle es weiter geben.

Meine Erfahrungen mit Futterwechsel bei IBD sind nicht gut, jedes neue Futter, egal ob Ausschlussdiat oder nicht, ein wechsel bringt auch garantiert einen Schub, von daher schreibe ich schon meistens vorsichtig wechseln, soll heißen, ganz langsam zum nächsten Futter übergehen. Ich mache es in 1 zu 6 Teilen und steigere nur ganz langsam.

Im ersten Thread von mir schrieb ich was meine TA über Futtermittel bei IBD sagte, was nicht vertragen wird, kann schon von der Fleischsorte abhängen. Sie sagte damals, seltenere Fleischsorten wie Pferd, Lamm, Wild und auch einige Fischsorten würden meistens gut verwertet von Reizstoffen wie Getreide aller Art sollte man abstand nehmen.

Oh, oh, erster Teil des Romanes beendet, hat schon Buchform, sorry.

Jetzt sehe ich mal ob ich etwas über die Form der IBD bei Deinem Hund finde und wünsche Euch alles Gute.

Püppy wiegt zur Zeit knapp 30 kg und es hat sich gestern wieder ein Virus über meine beiden Hunde breitgemacht Hoffendlich steckt Püppy das diesmal einigermaßen weg, bei Votan bin ich sicher der übersteht das in zwei Tagen. Wir haben also im Moment Durchfall ohne Ende und ich bekomme kaum noch schlaf, anders als sonst, schitten sie im moment nicht im Duett, sondern Püppy musste gestern abend um 22:30 Uhr noch mal, Votan gegen 1 Uhr und Püppy dann heute um 5 Uhr, super oder? Hauptsache sie kriegt es hin nicht die Teppiche einzuweichen....

Yukon (Roswitha)
08.01.2008 10:01
Yukon
unregistriert
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Hallo Kirsten,

Teil 2 des Romans, ne keine Angst, ich schreibe jetzt nicht viel. Die Frage in Deinem ersten Posting wollte ich noch beantworten Metrodinazol wirkt langfristig, muss aber beim erstenmal in Kurform gegeben werden, also mindestens 3 Wochen pro Tag 400 mg. es soll laut meiner TA auf wundersame Weise die angegriffenen Magen und Darmwände heilen bzw. schützen, obwohl es ja gegen Bakterien wie Giardien entwickelt wurde.

Ich habe da Clont 400 mg aufgeschrieben bekommen, allerdings gebe ich mittlerweile Metronidazol Arthesan 250 mg nur noch bei Bedarf und diese Tablette teile ich auch noch, so dass Püppy 125 mg Metrodinazol pro Tag zusätzlich ca. 5 Tage erhält, bei Schüben. Wie Du lesen kannst liebe ich auch nicht unbedingt Medikamente, genau wie Dein Hund, besonders nicht in so hohen Dosierungen. Leider muss mein Hund jeden Tag sein Cortison haben, ich wünschte es wäre anders, besonders wegen der Nebenwirkungen.

Cortison bekommt sie nicht Prednisolon, sondern Predni H 5mg Tablinnen, was extra für Hunde entwickelt wurde, es soll besser vertragen werden, obwohl es wohl das gleiche wie Prednisolon sein soll, laut meinem alten TA, die neue TA ist da anderer Meinung.

Jetzt kommt noch ein Bericht der Uniklinik Gießen über Prognose und Therapie den ich gefunden habe und der einige Tipps an Medis erhält, ich hoffe er hilft Dir und Merlin.

Yukon

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2.1.5 Prognose und Therapie
Die Erkrankung verläuft progressiv. Die Prognose ist einerseits von der Verteilung,
Lokalisation und Schwere der Erkrankung und andererseits von der Kondition des Tieres
abhängig. Die meisten Patienten benötigen eine lebenslängliche diätetische und
medikamentöse Therapie (NELSON et al., 1984; GHERMAI, 1989; WOLF, 1992). Nach
Ansicht einiger Autoren wird nur selten langfristige Symptomfreiheit erreicht, die meisten
Tiere sterben oder werden euthanasiert (DIBARTOLA et al., 1982; TAMS, 1986a; CRAVEN
et al., 2004). Zur Therapie wird von den meisten Autoren eine Kombination aus Antibiose,
Kortikosteroiden oder 5-Aminosalizylsäure (5-ASA) Derivaten und Diät vorgeschlagen
(DIBARTOLA et al., 1982; TAMS, 1986a; RUTGERS et al., 1988; JERGENS, 2002, 2003).
Geeignete Antibiotika sind neben Oxytetracyclin und Tylosin besonders Metronidazol mit
antiprotozonalem, antimikrobiellem und antiinflammatorischem Effekt
(SHERDING, 1989;
TAMS, 1991; WOLF 1992). Sulfasalazin, eine Kombination aus 5-Aminosalizylsäure und
Sulfapyridin, gehört zu den schwer resorbierbaren Sulfonamiden und erhält durch bakteriellen
Umbau im Dickdarm einen antiinflammatorischen Effekt. Es ist das Mittel der Wahl zur
Therapie der isolierten chronischen Kolitis (STROMBECK und GUILFORD, 1991).
Allerdings ist als Nebenwirkung die Keratokonjunktivitis sicca bekannt. Der Einsatz anderer
5-ASA Derivate aus der Humanmedizin (Olsalazin, Mesalazin, Balsalazid) ist bei Tieren zu
unsicher oder noch zu wenig erforscht (HALL, 2001). Prednisolon und Methylprednisolon
werden wegen der guten Steuerbarkeit gegenüber den langwirksamen Kortikosteroiden zur
Therapie bevorzugt. Die Dosisanpassung erfolgt nach Schwere der klinischen Symptomatik
(DIBARTOLA et al., 1982; WILLARD, 1985; SHERDING, 1989; HALL, 2001). Budesonid
10 Literaturübersicht
ist ein neues darmwirksames Steroid, das zu 90% in der Leber abgebaut wird und somit
weniger Nebenwirkungen als Prednisolon aufweist. Die korrekte Dosierung für Hunde und
Katzen ist allerdings noch unbekannt (HALL, 2001). Azathioprin fördert in Kombination mit
Steroiden dessen immunsuppressive Wirkung. Hunde reagieren wesentlich empfindlicher als
Katzen auf dieses Medikament; als Nebenwirkung kann Knochenmarksdepression auftreten
(HALL, 2001). Cyclosporine werden in der Veterinärmedizin zur Therapie immunvermittelter
Erkrankungen (Keratokonjunktivitis sicca, Analfurunculose, Atopie) eingesetzt, sie inhibieren
T-Zell vermittelte Reaktionen. Ihr Einsatz zur Therapie der caninen idiopathischen IBD wird
mit unterschiedlichem Erfolg erprobt (HALL, 2001). Es wird vermutet, dass der Tumor-
Nekrose-Faktor (TNFa) eine wichtige Funktion in der Entzündungskaskade der IBD hat. In
der Humanmedizin werden sogenannte Anti-TNFa-Medikamente (Thalidomid, Pentoxyfillin,
monoklonale anti-TNFa-Antikörper) mit Erfolg eingesetzt. In der Veterinärmedizin ist ihre
Wirkung aber noch nicht ausreichend erprobt (HALL, 2001).
Zahlreiche Diäten werden mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt (CRAVEN et al. 2004).
GUILFORD (1994) empfiehlt für chronische Dünndarmdiarrhöen bei Hunden eine hoch
verdauliche, glutenfreie, hypoallergene, isoosmolare, fett- und laktosearme Ernährung. Auch
bei Katzen wird hypoallergene Kost unter Zusatz von Vitaminen und Taurin empfohlen
(NELSON et al., 1984; TAMS, 1986a, 1991). HALL (2001) empfiehlt eine leicht verdauliche,
fettreduzierte, faserreiche, hypoallergene Diät, mit einem ausgewogenem n3:n6 Fettsäure-
Verhältnis und dem Zusatz von prebiotischen Substanzen.Þ

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Yukon: 08.01.2008 11:45.

08.01.2008 11:37
Mauki
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hallo erstmal!

hab mich gerade neu angemeldet als ich das thema im google eingegeben hatte und ich diese unterhaltung die zwar schon länger her ist gelesen habe.

ich habe einen 1 1/2 jahre alten golden retriever (aus keiner zucht) und ibd wurde vor ca. 3 wochen bei ihm festgestellt.
was eigentlich untypisch ist denn was ich so nachgelesen habe tritt diese krankheit eher bei älteren bis mittelalten hunden auf.

er hatte über 6 monate so gut wie ständig durchfall und hat insgesammt 7 kg abgenommen kurz vor der diagnose wog mein hund nur noch 25 kg war aber immer sehr gut drauf und wollte auch mit anderen hunde spielen und hatte keinerlei klinischen auffälligkeiten.

nun geb ich meinen hund cortison und antibiotika über 4-6 wochen is so eine kur wobei das cortison immer mehr reduziert wird.
im moment scheint es richtig gut zu laufen was den durchfall betrifft.
kein durchfall seit 3 wochen.
hab auch von royal canin das sensetivity control bekommen doch das isst er mittlerweile nur sehr ungern darum wird hühnchen mit nudeln und karotten gekocht.

nun is aber anscheinend eine blasenentzüdung dazu gekommen.
wobei der TA sehr ratlos ist da es keine genauen anzeichen einer blasenentzündung gibt da der befund des labors nach einer harnprobe nicht so auffällig ist.
mein hund hat probleme harn zu lassen es kommen immer nur ein paar tropfen und danach kann er wieder ganz normal.
er hat in der nacht schmerzen erkennbar durch schweres und vorallem schnelles atmendabeu wurden
blasensteine oder fremdkörper mittels röntgen und ultraschall auch schon ausgeschlossen.

hab ihr mit euren hunde auch andere schwierigkeiten seitdem ihr cortison verabreicht oder war seitdem alles besser.?
mein hund muss im moment 5 verschiedene medikament pro tag nehmen,
hab das gefühl das es meinem hund im moment lieber wäre er hätte nur durchfall anstatt des harnproblems

vielleicht könnt ihr mir ja helfen oder so

lg mauki
20.06.2008 14:47
Lucky
unregistriert
Ibd Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Mauki!
Bei unserem Hund (Münsterländer-Mix) ist vor ca. 1 Woche IBD festgestellt worden. Wir sind mittlerweile bei Kortison angelangt. Die Futterumstellung auf Royal Canin Sensitivity Control ist auch erst 1 Woche her. Bisher frißt er es noch sehr gerne ...
Außer dem Durchfall und anfangs Erbrechen mit Appetitlosigkeit haben wir noch keine weiteren Probleme. Im Moment scheint es mal wieder bergauf zu gehen...
Fütterst Du eigentlich Trockenfutter oder Dosenfutter? Die Nudeln würde ich vielleicht besser gegen Kartoffelpürree austauschen. Ich denke, Gluten findet man auch in Nudeln.
Ich hoffe, Deinem Hund geht's schon wieder besser!
Lucky
23.06.2008 18:32
Samson.31
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Halo alle zusammen,

habe von der Erkrankung noch nie gehört....... es interessiert mich aber wie sich die Hunde sowas einfangen können!

Euren Hunden alles Gute für die Zukunft!
28.06.2008 22:03
Lucky
unregistriert
Ibd Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Samson,
soweit ich weiß, handelt es sich bei IBD wohl um eine Erbkrankheit. Unser Hund ist im März diesen Jahres 9 Jahre alt geworden und hatte jetzt zum ersten Mal solch einen Anfall. Mit dem wir leider noch lange nicht am Ende sind. Klar, er ist fit, hat mittlerweile Appetit, und der Kot verfestigt sich. Aber ich führe weiterhin "Tagebuch" über sein Befinden und jedes Magengrummeln läßt mich aufschrecken.

Ich glaube, es ist noch gar nicht so lange her, dass erkannt wurde, dass es diese Krankheit bei Hunden und Katzen gibt.

Ich versuche jedenfalls nicht zu verzweifeln und wollte in nächster Zeit mal einen Tierhomöopathen aufsuchen.
Mal sehen ...
Viele Grüße
Lucky
29.06.2008 15:12
Samson.31
unregistriert
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Hi,

danke dir für die Info , ich wünsche deinem Hund alles Gute !

Aber bei so einem Besitzer wie dir hat er gute Chancen das ganze zu schaffen.



liebe grüße Britta
29.06.2008 16:13
wolfgangj
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Hallo zusammen,

ich muss mich erstmal entschuldigen, dass ich mich sooooo lange nicht zum Thema IBD und dem Gesundheitszustand von Nele gemeldet habe. Aber dies hat verschiedene Gründe und gehört nicht zum hiesigen Thema.

Ich hatte ja damals bereits geschrieben, dass Nele aufgrund Ihrer Untersuchung in einer großen Tierklinik n u r Hills i/d-Trockenfutter verabreicht bekommen sollte. Da Nele dieses Futter aber nie richtig gut gefressen hat, haben wir gemeinsam mit unserer Tierärztin etwas rumexperimentiert; allerdings mit einem – für Nele – unerfreulichen Ergebnis: es ging ihr einfach schlecht. Also wird zurück zu Hills und es ging (mit Medikamentenunterstützung) langsam wieder besser.

Dann kamen wir mit unserer Tierärztin auf die Idee, mageres Geflügelfleisch (gekochte Puten- oder Hähnchenbrust) in geringem Umfang beizumischen. Das hat Nele problemlos verarbeitet und wir haben dann nach vielen Versuchen eine für sie verdauliche Portion gefunden (zuviel davon erzeugt einen negativen Effekt).

Allerdings gab es auch hier immer wieder gesundheitliche Probleme: viel Gras fressen, dann später das Erbrechen. Erst nur mit gelb-/grünlichem Schleim, dann aber auch wieder mit mehr oder weniger Blut.

Wie waren regelrecht verzweifelt, wussten wirklich nicht mehr, was wir noch tun sollten; auch unsere noch recht junge Tierärztin wusste nicht mehr weiter. Dann kam allerdings unser Hausarzt auf eine zündende Idee. Da er unseren gesamten „Tierpark“ durch viele Hausbesuche bei meinem – inzwischen verstorbenen – Schwiegervater kennt, hat er mich immer wieder mal zu unseren Tieren (2 Hunde, 3 Katzen) befragt. Dabei habe ich ihm von den Problemen mit Nele und IBD erzählt. Wenige Tage später rief er privat bei uns zu Hause an und meinte, wir sollten es vielleicht mal mit „Salofalk“ aus der Humanmedizin versuchen. Es würde bei Morbus Cron erfolgreich eingesetzt und Morbus Cron ähnele doch sehr dem IBD.

Wir haben uns dann mit unserem alten Tierarzt in der alten Heimat in Verbindung gesetzt, aber er war sich nicht so ganz sicher. Unsere hiesige Tierärztin hingegen hat daraufhin ihren Doktorvater angerufen, der den Einsatz vom Wirkstoff SULFASALASIN (z.B. von Hexal – mal googlen -) als für Hunde besser verträglich bezeichnete. Also haben wir uns dieses Medikament verschreiben lassen: schweineteuer in der Apotheke (heute vom Hausarzt auf Privatrezept und dann über eine Internetapotheke, die nehmen nämlich keine Tierrezepte).

Man glaubt es kaum: Nele ging es fortan besser. Sie hat ihr Futter ganz gut gefressen, aber immer noch kam es wieder zu den Brechanfällen. Mal in längeren Abständen (mehrere Wochen), mal kürzer (2x die Woche); mal mit Blut, mal ohne. Wesentlich dabei: Je größer ihre Fressattacken auf Gras, je schlimmer ihr Erbrechen.

Wieder mit Hausarzt und Tierärztin diskutiert und – in einer super Zusammenarbeit – eine Lösung gefunden, die jetzt seit 2 Monaten zu einem stabilen Gesundheitszustand bei Nele geführt hat: ULCOGANT. Dieses Medikament ist ebenfalls aus der Humanmedizin, es bildet eine Schutzschicht auf die Magenschleimhaut und beruhigt diese. Es ist eine weiße Flüssigkeit, die in eine Spritze aufgezogen und dem Hund ins Maul gegeben wird. Das ist bei Nele völlig problemlos, sie leckt sogar die Reste an der Spritze ab. Das Zeug schmeckt auch wirklich nicht schlecht, wir haben mal etwas davon probiert.

Die Sulfasalazin-Tabletten sind magersaftresistent, wirken also erst im Darm. Da Nele aber auch bereits im Magen die IBD-typischen Auswirkungen zeigte (in der Tierklinik haben sie mir die Bilder gezeigt), wirkt das Sulfasalazin nicht so wirklich im Magen, sondern überwiegend im Darm. Ihr Kot ist auch seit langem nicht mehr mit Schleim überzogen, sondern fest und trocken; selbst bei leichtem Durchfall fehlt der sonst immer vorhandene Schleim.

Indikator für den Ulcogant-Einsatz sind bei Nele die oft mit der Krankheit verbundenen „heißen“ Ohren. Erst haben wir Ulcogant dann eingesetzt, wenn sie wieder heiße Ohren bekam; heute bekommt sie es prophylaktisch ein- bis zweimal die Woche (je nach Bauchgefühl). Zusätzlich erhält dann einige Tropfen Surulan ins Ohr, meist ist nur das rechte davon betroffen. Danach ist wieder für einige Zeit Ruhe; sie nimmt ihr Futter zwar noch immer nicht in einem Mal auf, sondern braucht meist zwei Anläufe dazu. Aber sie nimmt nicht mehr ab, hat heute zwischen 25 – 26 Kilo. Sie ist fröhlich, rennt wie eine verrückte über die Felder und hat einfach nur Spaß.

Sie ist sogar heute in der Lage, einen Kauknochen zu verarbeiten, ohne gesundheitliche Probleme zu bekommen. Allerdings dürfen es nur weiße sein, die braunen gehen gar nicht. Was sie auch sehr gut verträgt: Straußensticks vom Fressnapf als Leckerchen. Wenn diese im Massen gegeben werden, werden sie ebenfalls problemlos vertragen. Und ein Leckerchen braucht jeder Hund mal.
26.08.2008 23:23
kumaKK
unregistriert
Ple Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

Ist Yukon noch im Forum aktiv...bräuchte einen Rat.
lg
marcel
06.09.2008 14:14
wolfgangj
unregistriert
RE: Ple Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo kumaKK,

ich bin zwar nicht Yukon, aber wenn es um IBD geht, kann ich Dir vielleicht auch weiterhelfen.
Wenn Du es möchtest, melde Dich einfach.

Gruss Wolfgang
07.09.2008 10:36
dalex
unregistriert
Mein Hund hat IBD Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Zusammen,
ich habe mich ebenfalls hier angemeldet, weil ich heute von meinem Tierarzt die Diagnose für meinen Hund bekommen habe. Mein Liebling ist ein Bolonka Zwetna Rüde und ist übermorgen 7 Monate alt. Die Diagnose wurde mit Hilfe einer Biopsie gestellt. Mein Hundchen hatte nur 1x Durchfall, danach war der Kot normal. Seine Krankheit ist bisher ein ständiges auf und ab und bis vor ein paar Tagen wurde er wegen eines Infektes behandelt. Er hat immer gehustet und dann erbrochen, meistens nach Stunden oder nachts und größtenteils unverdaut. Er hatte gerötete Augen und vermehrten Tränenfluss. Nahrung hat er oft verweigert. Nach dem Trinken hat er massiv gehustet und meistens erbrochen. Wegen seiner "Halsschmerzen" sollte ich auf Nassfutter wechseln. Das habe auch getan, nachdem er eingeweichtes Trockenfutter nicht mehr aufnahm. Er hatte kein Fieber. Diese ganze Geschichte schleppte sich mindestens 4 Wochen dahin. Mein Hündchen hat stetig abgenommen. Dann hat er alle Antriebskraft verloren, hat nur noch herum gelegen und ich sah wie er einen "Katzenbuckel" machte. Beim Tierarzt wurde er daraufhin mit Kontrastmittel geröngt, ein Subileus durch verschlucken von Fremdkörper wurde vermutet. In der Nacht nach der Gabe von Kontrastmittel, hat mein Hund große Mengen von wässriger Flüssigkeit erbrochen, ohne das er Flüssigkeit zu sich nahm. Am nächsten Tag wurde ein Ultraschall gemacht, aber die Diagnose war auch danach nicht sicher. Da mein Hund innerhalb eines Tages 200g Gewicht verloren hatte, wurde mir zu einer Op geraten. Ich habe dem zugestimmt. Es wurde ein massive Dünndarmentzündung festgestellt. Die Darmwände waren verdreifacht. Er hatte große Mengen Flüssigkeit im Magen, die ohne Probleme in den Dünndarm befördert werden konnten. Nun bekommt er Cortison, Antibiotika, MCP für den Magen und ein Schmerzmittel. Seit heute füttere ich fettarme Hühnerbrühe mit der ich ein Pulver von Royal Canin anrühre. Er bekommt 3 kleine Kanülen. Ich bin ratlos und verwirrt und das Gelesene macht mir Angst.
Gruß Dalex
30.10.2008 21:54
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